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Von Frühkindlichen Ess-, Trink- und Fütterungsstörungen spricht man, wenn Essenssituationen von Ängsten und Zwängen überlagert sind und somit eine Belastung für die Eltern-Kind-Beziehung darstellen.

Isst oder trinkt ein Kind weniger oder verliert an Gewicht, erzeugt das Angst bei Eltern, die dazu führt, dass Sättigungssignale des Kindes übersehen werden und das Essen zum Zwang wird, worauf Kinder häufig mit Verweigerung reagieren - ein Teufelskreislauf beginnt.

Jedes zehnte Kind entwickelt in den ersten Lebensmonaten eine Essstörung.

Besonders bei Frühgeborenen oder Kindern mit geringem Geburtsgewicht, die anfangs per Sonde ernährt werden, ist der Druck groß, dass das Kind zunimmt und unter keinen Umständen an Gewicht verliert.

Gut gemeinte Ratschläge wie "das Kind isst schon, wenn es Hunger hat" helfen dann wenig weiter. Alles dreht sich nur noch um das Essen, Mahlzeiten dauern über Gebühr lange und eigene Versagensängste kommen hinzu.

Ziel einer Therapie ist es zunächst, Eltern transparent zu machen, was bei der häuslichen Nahrungsaufnahme tatsächlich passiert um dann in gemeinsamer Arbeit mit Ärzten, Psychologen und Hebammen nach sinnvollen Möglichkeiten der Veränderung zu suchen.

Kontakt

Praxis für Sprachtherapie

Deutzer Freiheit 92

50679 Köln-Deutz

 

Tel.: 0221 16925022

Fax: 0221 16925021

 

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