Lispeln ist ja süß, aber wann wächst sich das endlich aus?
Eine Artikulationsstörung (Dyslalie) ist durch Fehler in der Lautbildung gekennzeichnet, die unter Berücksichtigung des Entwicklungsalters außerhalb des Normbereiches liegen.
Sie liegt dann vor, wenn einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen werden. Dabei können die betroffenen Laute entweder ganz ausgelassen, durch andere ersetzt oder „anders“ gebildet werden.
Bei einer Dyslalie ist ausschließlich das Sprechen beeinträchtigt, nicht jedoch das Sprachsystem als Solches in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Satzbau.
Zu den häufigsten Artikulationsstörungen im Vorschulalter gehören die Fehlbildung der Laute S, Ch und Sch (häufig zwischen den Zähnen gebildet, manchmal fließt der Luftstrom aber auch seitlich und es entsteht ein leicht gurgelndes Geräusch)
sowie die Bildung der Laute K und G als T und D (z.B. "Tinderdarten").
Die Ursache und der Schweregrad der Artikulationsstörungen wird durch eine eingehende Diagnostik mittels standardisierter Testverfahren abgeklärt.
Praxis für Sprachtherapie
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